2017

Kunst im öffentlichen Raum Förderschwerpunkt 2017

Das Land Tirol setzt den mit Euro 80.000,- dotierten Förderschwerpunkt „Kunst im öffentlichen Raum“ 2017 zum zehnten Mal.

Mit dieser Aktion werden sowohl permanente Kunstprojekte als auch temporäre Interventionen im öffentlich zugänglichen Raum gefördert.

Formale Kriterien

Die Aktion „Kunst im öffentlichen Raum“ fördert Projekte, die in Tirol stattfinden und sich mit den spezifischen Gegebenheiten der jeweils ausgewählten Orte auseinandersetzen. Nach einem Zuspruch der Jury ist die Voraussetzung für die Förderung des Landes das Vorliegen allfälliger für die Realisierung notwendiger Genehmigungen sowie eine Zustimmung der Standortgemeinde/n zum eingereichten Projekt. Ausgewählte Projekte müssen innerhalb von zwei Jahren nach der Zusage realisiert werden.
Ausgeschlossen sind die nachträgliche Förderung oder der Ankauf eines bereits realisierten Kunstwerks, klassische „Kunst am Bau“-Projekte, Publikationen, die nicht Teil eines Projektes sind, sowie Veranstaltungen im öffentlichen Raum wie Konzerte oder Theateraufführungen ohne inhaltlichen Zusammenhang zu der Förderaktion.

Teilnahme

Der Förderschwerpunkt richtet sich international an Künstler_innen, Künstler_innenkollektive, Kurator_innen, Kunst- bzw. Künstler_innenvereine, die im Bereich der zeitgenössischen visuellen Kunst tätig sind sowie an Gemeinden, sofern sie als Träger von Kunstprojekten auftreten.

Dotierung

Die Aktion „Kunst im öffentlichen Raum des Landes Tirol“ ist im Jahr 2017 mit Euro
80.000,- dotiert. Die Höhe der Förderung des Landes der zur Umsetzung empfohlenen
Projekte aus dieser Aktion kann nach Empfehlung der Jury bis zu 100% der förderbaren Gesamtkosten betragen.

Jury

Die unabhängigen Fachjuroren wählen aus den eingereichten Projekten aus und erarbeiten einen Fördervorschlag. Die Entscheidung über die Förderungen trifft das für kulturelle Angelegenheiten zuständige Mitglied der Tiroler Landesregierung.

Mitglieder der Jury sind:
Maria Anwander (Künstlerin), Walter Prenner (Architekt) und Franziska Weinberger (Kunsthistorikerin)

Unterlagen/Ablauf

Die Einreichungsunterlagen enthalten:
in 3-facher Ausführung: Projektbeschreibung: Text und Visualisierung (Skizzen, Montagen, Renderings, Modellfotos; keine Modelle!) im Format Din A 4 als Hardcopy, max. 10 Seiten Grobkostenschätzung (inkl. projektbezogener Kommunikationsmittel). Zeitplan.

in einfacher Ausführung:
Dokumentation der bisherigen künstlerischen Tätigkeit (Fotos, Kataloge u.ä.; keine Originale!) und aktuelle Lebensläufe in Kurzform. Ausgefülltes Datenblatt_2017.pdf

Die vollständigen Unterlagen sind bis 16. Juni 2017 (Poststempel) unter dem Betreff: „Kunst im öffentlichen Raum 2017“ an das Amt der Tiroler Landesregierung – Abteilung Kultur Leopoldstraße 3/4 6020 Innsbruck, einzusenden. Die Juryentscheidung wird voraussichtlich Ende August 2017 bekanntgegeben. Die Unterlagen werden nicht retourniert.

Rechtsgrundlagen

Aus der Einreichung entsteht kein Rechtsanspruch auf Förderung. Die Entscheidung der Jury kann nicht beeinsprucht werden. Die Zuerkennung der Fördermittel und die Abwicklung des Förderverfahrens obliegen dem Land Tirol im Rahmen der geltenden Subventionsrichtlinien. Die Realisierung der geförderten Projekte muss entsprechend dem Projektzeitplan erfolgen.

Hinweis zur Projektkalkulation: Eigenleistungen können zu einem Stundensatz von max. EUR 30,- bis zu 30 % der Gesamtkosten als Teil der Gesamtkosten in der Kalkulation angeführt, und entsprechend dem Leistungsblatt der Aktion „Kunst im öffentlichen Raum“ abgerechnet werden.

Diese Richtlinie ist nur auf Förderverfahren im Rahmen der Aktion „Kunst im öffentlichen Raum“ bezogen.

Der/die Einreicher_in erklärt sich damit einverstanden, dass ihr/sein Name sowie eingereichtes Bildmaterial, Skizzen oder andere Visualisierungen z.B. für Medienberichte oder die Homepage des Landes Tirol sowie die Homepage http://www.koer-tirol.at veröffentlicht werden dürfen.

Information

Die Künstler_innenvereinigung Tiroler Künstler*schaft koordiniert im Auftrag des Landes Tirol die Abwicklung des Auswahlverfahrens und fungiert als Ansprechstelle für Auskünfte und Fragen. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an:

Tiroler Künstler*schaft
Ingeborg Erhart
Rennweg 8a
6020 Innsbruck
0512/581133
pavillon@kuenstlerschaft.at