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Carmen Brucic :: Die MobilitäterInnen

Oberperfuss und Reith bei Seefeld
Dauer: März - Herbst 2017

Das Pilotprojekt Die MobilitäterInnen sorgt seit 30. März 2017 für mehr Mobilität und Begegnung in Tirol. Die ersten teilnehmenden Dörfer sind Reith bei Seefeld und Oberperfuss. Auch Innsbruck ist Teil des Netzwerks.

Das Herzstück der Unternehmung Die MobilitäterInnen sind die Mitfahrbänke, die in den Partnergemeinden und in Innsbruck an zentralen Stellen stehen. Jede, Jeder, der in die Stadt und zurück muss, kann die Bank nutzen. Wer hier wartet, signalisiert: Mitfahrgelegenheit gesucht! Alle Bänke können gut und sicher angefahren werden und sind durch ihre orange Farbe leicht erkennbar.

Die MobilitäterInnen sind ein neues Netzwerk von Freiwilligen in Tirol. Jede, jeder ist dazu eingeladen, sich aktiv zu beteiligen. Mitmachen ist einfach, es braucht nur ein bisschen Mut.

Viele Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner fahren täglich mit ihren Autos: in die Stadt, zum Einkaufen, in die Arbeit, zu Freunden, zum Sport. Oft sitzen sie ganz alleine im Auto. Es kostet kaum Zeit und kein Geld, auf diesen Strecken jemand anderen mitzunehmen. Und man schont die Umwelt durch die bessere Nutzung der Ressourcen.

Ältere oder junge Menschen, Geflüchtete oder Menschen mit niedrigem Einkommen, die im ländlichen Raum leben haben selten Autos und der öffentliche Verkehr fährt vielerorts nur sehr sporadisch. Dadurch sind viele Menschen in ihrer Mobilität eingeschränkt. Nötige Besorgungen, zwischenmenschlicher Kontakt und kultureller Austausch sind schwierig, und die Teilhabe am sozialen Leben leidet. Genau hier setzen Die MobilitäterInnen an.

http://www.mobilitaeterinnen.org
http://www.facebook.com/mobilitaeterinnen


In Kooperation mit: Universität für angewandte Kunst Wien
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Illustration: © Christoph Pirker

Weblinks:
http://www.dieangewandte.at/angewandte-praxis
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