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Werner Feiersinger

Eine Skulptur für die Gemeinde Imsterberg auf der „Venetalm“

Am Beginn stand der Versuch eine mehrdeutigen Arbeit zu schaffen, welche subtil mit diesem Ort umgeht und nicht vordergründig als Kunstobjekt lesbar ist. Ein konkretes Objekt beginnt sich aufzulösen, Teile fehlen, andere liegen am Boden auf und eignen sich, um darauf zu sitzen. Dennoch wirkt das Ganze wie konstruiert, und Bezüge zu minimalistischen Skulpturen der Vergangenheit drängen sich auf. Die Konstruktion bezieht sich auf ein Gebäude von Peter und Ellison Smithson.
Die Proportionsverschiebungen steigern die Künstlichkeit; die Elemente sind überdimensioniert, um den plastischen Charakter zu verstärken.
Es geht um das Spannungsverhältnis vom Innen- und Außenraum sowie um den zeichenhaften Ausdruck.
Das Objekt lässt verschiedene Inanspruchnahmen zu, es ist für diesen Ort konzipiert und nimmt die Typologien der Gegend auf – wie z.B. die Wildfütterung oder die Hütten mit den Zauneingrenzungen. Sie hat ortsbildende Funktion und lädt zum kontemplativen Verweilen ein.

Die Skulptur hat einen rechteckigen Grundriss (5 x 8m) und ist 2,2 m hoch. Die einzelnen Elemente sind miteinander verschränkt. Das Objekt ist aus verzinktem Stahl gebaut. Die Oberflächen sind im 2-Komponentensystem beschichtet. Das Oxydrot täuscht eine Rostschutzgrundierung vor und soll an Stahlkonstruktionen des Alltags erinnern.
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