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2011:
Department für öffentliche Erscheinungen :: Wie schwarz sehen Sie?


Das im Rahmen der Förderaktion „Kunst im öffentlichen Raum“ 2010 vom Land Tirol geförderte Projekt »Wie schwarz sehen Sie?« des Department für öffentliche Erscheinungen (Peter Boerboom, Gabriele Obermaier, Carola Vogt und Silke Witzsch) wurde von April - Juli 2011 in neun Tiroler Gemeinden durchgeführt. Mit dem partizipativen Projekt ging das Department für öffentliche Erscheinungen in neun exemplarisch ausgewählten Tiroler Orten auf die Bevölkerung zu und erhob mit deren Beteiligung ein Meinungs- und Stimmungsbild.
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Innsbruck Foto: Department
In diesem Projekt wird die partizipatorische Funktion des öffentlichen Raums wiederbelebt und der Stadtraum zu einem Ort des Austauschs und der Meinungsbildung. Die Aktion fordert die TeilnehmerInnen auf ihre persönliche Meinung sichtbar zu machen und bietet die Möglichkeit des Dialogs und gesellschaftlichen Handeln.

Die Aktion Projekt »Wie schwarz sehen Sie?« findet in jeder teilnehmenden Stadt an zwei aufeinander folgenden Tagen statt. Die Karte mit den Graufeldern wird von Department-Mitgliedern an die Bevölkerung verteilt. Die TeilnehmerInnen sind aufgerufen ihre persönliche »Krisenstufe« auszuwählen, abzutrennen und auf der Rückseite ihre Wahl kurz mit einem Kommentar zu begründen.
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Imst Foto: Department
Anschließend kleben sie ihn selbst an die durchsichtige Stellwand. Die mobilen, transparente Stellwände ermöglichen es, vor Ort die persönlichen Krisenbilder für alle sichtbar und lesbar werden zu lassen. Sie versammeln ein differenzierteres Bild der Stimmung vor Ort. Die Aktion und der Prozess von »Wie Schwarz sehen Sie?« wird vom Department für öffentliche Erscheinungen während des ganzen Zeitraumes aktiv begleitet, moderiert und auch dokumentiert.

Das Department reagiert damit auf das Thema der Krise. Die Krise überall?! Abstrakt und konkret, in der Finanzwelt, in der Wirtschaft und im Privatleben. Sparmaßnahmen, Entlassungen, Verluste, Pleiten … – ein Bedrohungsszenario? In den Medien wird über die Krise berichtet, es wird viel und überall diskutiert, aber was denken die Menschen und wie schätzen sie ihre persönliche Situation ein? Wie sieht die Tiroler Bevölkerung ihre Zukunft?
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Landeck Foto: Department
Bereits im März 2010 konnte das Department für öffentliche Erscheinungen in der Innsbrucker Altstadt mit einer mobilen easyVote-Station, im Rahmen des Projektes »Die persönliche Meinung als öffentliche Erscheinung«, ein Kunst im öffentlichen Raum Projekt in Innsbruck verwirklichen.
Zeitplan und Verteilorte
Imst (Touristeninformation): Di 26. April, 14:30–17:30 h, Mi 27. April 9–12 h
Landeck (neuer Stadtplatz): Do, 28. April, 14:30–17:30 h, Fr 29. April 9–12 h
Reutte (Untermarkt bei der Bushaltestelle): Fr 13. Mai 14:30–17:30 h, Sa 14. Mai 9–12 h
Kufstein (vor dem Rathaus): Mi 25. Mai 14:30–17:30 h, Do 26. Mai 9–12 h
Schwaz (Stadtplatz): Fr 27. Mai 14:30–17:30h, Sa 28. Mai 9–12 h
Telfs (Rathaus): Mi, 15. Juni 14:30–17:30 h, Do 16. Juni 9–12 h
Innsbruck (Franziskanerplatz): Fr 17. Juni 14:30–17:30 h, Sa. 18. Juni 9–12 h
Kitzbühel (Bezirkshauptmannschaft): Mi 29. Juni, 14:30–17:30 h, Do 30. Juni 9–12 h
Lienz (am Johannesplatz): Fr 1. Juli 14:30–17:30 h, Sa, 2. Juli 9–12 h
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Lienz Foto: Department

Weblinks:
Ausschreibung 2010