logo_koer.gif

Bullet2 HOME
Bullet2 AKTUELL
Bullet2 Publikation
Bullet2 AUSSCHREIBUNG
Bullet2 PROJEKTE 2017
Bullet2 PROJEKTE 2016
Bullet2 PROJEKTE 2015
Bullet2 P 2007 - 2015
Bullet2 KONTAKT
Bullet2 SUCHE
Bullet2 IMPRESSUM
Kunst im öffentlichen Raum – Förderschwerpunkt 2010 Kultur::Landschaft


Ausgewählte Projekte 2010
Die Jury Bart Lootsma, Architekturkritiker und -theoretiker, Professor am Institut für Architekturtheorie der Technischen Universität Innsbruck, Franziska Weinberger, Künstlerin, Kuratorin und Kunsthistorikerin, Rens Veltman, Künstler, legte bei der Auswahl ihren Fokus auf eine erweiterte Auffassung von „Kunst im öffentlichen Raum“. Die ausgewählten Projekte nehmen den öffentlichen Raum als medialen, politischen, psychologischen oder transitorischen Raum wahr, loten ihn auf das Verhältnis zwischen Kultur und Landschaft hin aus und hinterfragen die kulturellen Gegebenheiten des Landes im Verhältnis zu einer globalisierten Gesellschaft auf unterschiedliche Weise: von Befragungen im öffentlichen Raum bis zur Installation am Parkplatz eines Supermarktes.
Das Department für öffentliche Erscheinungen, Michael Hieslmair / Michael Zinganel, kozek hörlonski / Sir Meisi, Lucas Norer & Doris Prlić und Christian Rupp werden die Öffentlichkeit mit ihren künstlerischen Interventionen auf unterschiedliche Weise ansprechen.
Das Department für öffentliche Erscheinungen beschäftig sich in dem partizipatorischen Projekt „Wie schwarz sehen Sie?“ mit der Mitbestimmung und verwandeln den Stadtraum zu einem Ort des Austauschs und der öffentlichen Meinungsbildung. Durchgeführt: März - Juni 2011
Michael Hieslmair /Michael Zinganel beschäftigen sich in „Rite de Passage (Parcours alpiner Erlebnislandschaften)“ mit Einflüssen überregionaler Transformationsprozesse auf die lokale Kulturlandschaft und Architektur. Durchgeführt: 2012
Das Projekt „Medicine Mountain“ von kozek hörlonski / Sir Meisi hinterfragt alpine Mythen und genderisierte Selbstdarstellungen, sowie globale Medienbilder zu den Alpen und interpretiert diese neu. Durchgefürht: Juli 2011
Lucas Norer iniziert „Sprawl – elektronisches Musik- und Medienkunstfestival“: Ephemere Installationen bespielen den öffentlichen Raum und thematisieren zugleich den Hörraum. Dabei stehen die ausgewählten Orte, ihre Vereinnahmung, Gestaltung und Veränderung im Mittelpunkt. Durchgeführt: September 2011
Christian Rupp spielt im Projekt „Kommunizierende BierGefäße“ mit dem sozialen öffentlichen Raum. Das Projekt dreht sich um Offenheit in der Kommunikation, um die Begegnung mit Fremden in einer Situation, die das auf humorvolle Weise fördert und die typische Stammtischsituation mit abgeschlossener Runde aufbricht. Durchgeführt: Juli 2011
Ausschreibung 2010
Kunst verlässt den Ausstellungsraum und interagiert mit einer breiten Öffentlichkeit. Das Land Tirol sieht „Kunst im öffentlichen Raum“ als eine zeitgemäße Form der Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen. Sie greift gesellschaftspolitisch relevante Themen auf und lotet das Verhältnis der Menschen, die eine Region bewohnen oder passieren, zu ihrem Umfeld aus. Kunst im öffentlichen Raum soll Diskussionen auslösen und Prozesse in Gang setzen. Sie soll integrativer Bestandteil bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven sein und die Identität des Landes im
Bereich des Zeitgenössischen mit gestalten.
Aktion:
Das Land Tirol setzt den mit Euro 80.000,- dotierten Förderschwerpunkt „Kunst im
öffentlichen Raum“ 2010 zum dritten Mal.
Mit dieser Aktion werden sowohl permanente Kunstprojekte als auch temporäre
Interventionen im öffentlich zugänglichen Raum gefördert, welche die in Tirol besonders gelagerten Spannungsverhältnisse zwischen Kultur und Landschaft, zwischen Nutzung und Wahrnehmung der Kulturlandschaft sowie damit verbundene kulturelle Auseinandersetzungen reflektieren.
Formale Kriterien:
Die Aktion „Kunst im öffentlichen Raum“ fördert Projekte, die in Tirol stattfinden und sich mit den spezifischen Gegebenheiten der jeweils ausgewählten Orte auseinandersetzen.
Nach einem Zuspruch der Jury ist die Voraussetzung für die Förderung des Landes das Vorliegen allfälliger für die Realisierung notwendiger Genehmigungen sowie eine Zustimmung der Standortgemeinde/n zum eingereichten Projekt. Ausgewählte Projekte müssen innerhalb von zwei Jahren nach der Zusage realisiert werden.
Ausgeschlossen sind die nachträgliche Förderung oder der Ankauf eines bereits
realisierten Kunstwerks, klassische „Kunst am Bau“-Projekte, Publikationen, die nicht Teil eines Projektes sind, sowie Veranstaltungen im öffentlichen Raum wie Konzerte oder Theateraufführungen ohne inhaltlichen Zusammenhang zu der Förderaktion.
Teilnahme:
Der Förderschwerpunkt richtet sich international an KünstlerInnen,
KünstlerInnenkollektive, KuratorInnen, Kunst- bzw. KünstlerInnenvereine, die im Bereich der zeitgenössischen visuellen Kunst tätig sind sowie an Gemeinden, sofern sie als Träger von Kunstprojekten auftreten.
Dotierung:
Die Aktion „Kunst im öffentlichen Raum des Landes Tirol“ ist im Jahr 2010 mit Euro
80.000,- dotiert. Die Höhe der Förderung des Landes der zur Umsetzung empfohlenen Projekte aus dieser Aktion beträgt maximal 80% der förderbaren Gesamtkosten. Eine Förderung zu 100% ist in Ausnahmefällen möglich.
Jury:
Die unabhängigen, für jeweils drei Jahre bestellten Fachjuroren wählen aus den
eingereichten Projekten aus und erarbeiten einen Fördervorschlag. Die Entscheidung über die Förderungen trifft das für kulturelle Angelegenheiten zuständige Mitglied der Tiroler Landesregierung.

Mitglieder der Jury sind:
Bart Lootsma, Architekturkritiker und -theoretiker, Professor am Institut für
Architekturtheorie der Technischen Universität Innsbruck
Franziska Weinberger, Künstlerin, Kuratorin und Kunsthistorikerin
Rens Veltman, Künstler
Unterlagen/Ablauf:
Die Einreichungsunterlagen enthalten:
- Projektbeschreibung: Text und Visualisierung (Skizzen, Montagen, Renderings,
Modellfotos; keine Modelle!) im Format Din A 4 als Hardcopy, max. 10 Seiten
- Dokumentation der bisherigen künstlerischen Tätigkeit (Fotos, Kataloge u.ä.;
keine Originale!) und aktuelle Lebensläufe in Kurzform
- Grobkostenschätzung
- Zeitplan
- ausgefülltes Datenblatt (s. Beilage)
Die vollständigen Unterlagen sind bis 31. Mai 2010 (Poststempel) unter dem
Betreff: „Kunst im öffentlichen Raum 2010“ an das
Amt der Tiroler Landesregierung – Abteilung Kultur
Sillgasse 8
6020 Innsbruck, einzusenden.
Die Juryentscheidung wird voraussichtlich Mitte Juli 2010 bekanntgegeben.
Die Unterlagen werden nicht retourniert.
Rechtsgrundlagen:
Rechtsgrundlagen:
Aus der Einreichung entsteht kein Rechtsanspruch auf Förderung. Die Entscheidung der Jury kann nicht beeinsprucht werden. Die Zuerkennung der Fördermittel und die Abwicklung des Förderverfahrens obliegen dem Land Tirol im Rahmen der geltenden Subventionsrichtlinien. Die Realisierung der geförderten Projekte muss entsprechend dem Projektzeitplan erfolgen.

Hinweis zur Projektkalkulation: Eigenleistungen können zu einem Stundensatz von max. EUR 30,-- bis zu 30 % der Gesamtkosten als Teil der Gesamtkosten in der Kalkulation angeführt, und entsprechend dem Leistungsblatt der Aktion „Kunst im öffentlichen Raum“ abgerechnet werden.
Diese Richtlinie ist nur auf Förderverfahren im Rahmen der Aktion „Kunst im öffentlichen Raum“ bezogen.
Der/die EinreicherIn erklärt sich damit einverstanden, dass ihr/sein Name sowie
eingereichtes Bildmaterial, Skizzen oder andere Visualisierungen z.B. für Medienberichte oder die Homepage des Landes Tirol veröffentlicht werden dürfen.
Information:
Die KünstlerInnenvereinigung Tiroler Künstlerschaft koordiniert im Auftrag des Landes Tirol die Abwicklung des Auswahlverfahrens und fungiert als Ansprechstelle für Auskünfte und Fragen.

Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an:
Tiroler Künstlerschaft
Ingeborg Erhart
Rennweg 8a
6020 Innsbruck
0512/581133
pavillon@kuenstlerschaft.at